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OBIECTIVE TURISTICE IN SIBIU

 

Die an den Ufern des Flusses Cibin (Zibin) liegende Stadtwird als eine der best erhaltensten geschichtlichen Städte aus Rumänien und aus Europa betrachtet.
GESCHICHTLICHES:
•    Die erste Beurkundung der Ortschaft stammt aus dem Jahr 1192. 1241 wird die Ortschaft zur Stadt erklärt.
•    1376 ist sie eine der Städte aus Transsilvanien (Siebenbürgen) mit der größten handwerklichen Tätigkeit.
•    Im XVIII. Jh. war sie der Sitz des Guvernateurs Transsilvaniens (Siebenbürgens).
•    Die Festung Sibiu (Hermannstadt) war jahrhundertelang eine der größten Festungen aus Europa.


TOURISTISCHE SEHENSWÜRDIGKEITEN - GESCHICHTLICHE
•    Piata Mare (der Große Ring) – einer der größten Marktplätze aus Transsilvanien (Siebenbürgen) war beginnend mit 1411 der Kornmarkt. Ebenfalls hier fanden die öffentlichen Versammlungen und die Hinrichtungen statt. Die Südseite ist ein UNESCO – Architekturdenkmal zudank seines gut erhaltenen Baustiles. Auf diesem Platz können das Haus Haller (1470, hat alle ursprunglichen Elemente); das Haus Fileck (1802), das eines der schönsten Gebäude der Stadt ist, die Bank, im Stil der Art Nouveau errichtet, das Blaue Haus, in dem Theateraufführungen stattfanden und das noch das alte Wappen der Stadt zur Schau stellt.
•    “Turnul Sfatului” (der Ratsturm) – das Wahrzeichen der Stadt, erstmalig 1370 beurkundet, wurde über die Zeit als Kornspeicher, Beobachtungspunkt bei Brandausbruch, Übergangsgefängnis, Museum der Naturwissenschaften und dann Waffenmuseum benützt. Heutzutage kann der Turm bestiegen werden und von oben herab die Stadt betrachtet werden. Die Unterführung des Turmes sichert den Durchgang vom Großen Ring zum Kleinen Ring.
•    “Piata Mica” (der Kleine Ring) – wird von mittelalterlichen Häusern in ihrem ursprunglichen Bau umstellt. Hier wohnten die Handwerker der Stadt. Alle Gebäude auf der Ostseite sind im gotischen Stil gebaut und sind heute geschitliche Denkmäler. Ebenfalls hier befindet sich das Apothekenmuseum, in einem Gebäude in dem 1568 die erste Apotheke aus Rumänien eröffnet wurde. “Casa artelor” (das Haus der Künste) ist eines der schönsten Gebäude der Stadt und beherbergt heutzutage das “Astra” - Museum der transsilvanischen (siebenbürgischen) Zivilisation. “Podul Minciunilor” (die Lügenbrücke) und “Pasajul Aurarilor” (die Goldschmiederzeile) machen die Verbindung zu der Unteren Stadt. Der 1859 aus Eisen gebauten Lügenbrücke wird die Sage zugesprochen, gemäß der die Brücke zusammenfällt, wenn jemand auf ihr stehend, eine Lüge ausspricht. Die Lügenbrücke ist eines der romantischten Orte aus der Stadt.
•    “Piata Huet” (der Huet – Platz) liegt um die Evangelische Kirche herum und bezeichnet den Umfang der ersten Ringmauer der Stadt. Hier gibt es die Schule schon schon seit dem XIV. Jh.. An ihr haben Persönlichkeiten wie Nicolaus Olahus, Samuel von Brukenthal, Dr. Albert Klein, u.a. gelernt haben.
•    Von den alten Ringmauern wurden einige Türme (die Hartenecktürme - Büchslerturm, Drechslerturm, Töpferturm) und einige Basteien im südöstlichen Teil der Stadt sehr gut erhalten.
•    “Pasajul Scarilor” (der Treppengang) – sichert die Verbindung zwischen der Oberstadt (der Altstadt) und der Unteren Stadt. Die Treppen bewahren ihre ursprungliche Form, die aus dem XIII. Jh. Am oberen Ende des Treppenganges steht der “Turnul Scarilor” (Treppenturm), das älteste Gebäude der Stadt.
•    “Pasajul Aurarilor” (die Goldschmiederzeile) sichert die Verbindung vom “Piata Aurarilor” (Goldschmiederplatz) (wo die Goldschmiede ihre Werkstätte hatten) her zu dem Kleinen Ring und besteht aus malerischen Treppen, die seit dem XVI. Jh. gut erhalten dastehen.
•    Die Evangelische Kirche, im XIV. Jh. errichtet, ist das sichtbarste Gebäude der Stadt. Die hiesige Orgel ist eine der größten aus dem Südosten Europas. Während des Sommers, jeden Mittwoch Abend, finden hier Orgelkonzerte statt.
•    Die Katholische Kirche wurde zwischen 1726 und 1733 in Baustil des Barockes von den Mönchen des Jesuiterrordens errichtet. Interessant ist die Tatsache, dass die Beichtstühle diejenigen aus der Zeit der Jesuiten sind.
•    Das Brukenthal – Museum befindet sich im gleichnamigen Schloss und ist das älteste Museum aus Rumänien. Seine Eröffnung fand 1817 statt, nur 7 Jahren nach der Eröffnung der Nationalgalerien Londons und vor der Eröffnung des Museums im Louvre. Bewundert können hier die Galerie der Nationalkunst, die Sammlung von Dekorationskunst, die Gemäldesammlung, die Brukenthal – Bibliothek und das Kupferstichkabinett.
•    Das Geschichtemuseum befindet sich in einem Gebäude aus dem XV. Jh., das das größte gotische Bauemsemble aus Transsilvanien (Siebenbürgen) ist.


IN DER UMGEBUNG:
•    “Dumbrava Sibiului” (der Junge Wald) befindet sich 4 km von Stadtzentrum entfernt und ist der beliebteste Erholungsort der Stadtbewohner. Hier gibt es auch das “ASTRA” - Museum der Dorfzivilisation, eines der größten dergleichen Museen aus dem Osten Europas (96 ha), wo herkömmliche Bauernwirtschaften aus allen Gebieten des Landes, nach verschiedenen Bereichen geordnet; eine Kirche, Bauernmühlen, herkömmliche Verkehrsmittel und ein Gasthof ausgestellt sind. Auf dem Gelände Jungen Waldes gibt es auch einen Tierpark (der älteste aus dem Land – 1928) und 2 Seen.
•    “Marginimea Sibiului” – ist ein Gebiet mit 18 Dörfern von denen das älteste Rasinari (Städterdorf) (1204) ist. Die Hauptbeschäftigung der Bewohner dieses Gebietes ist die Schafszucht, doch wird hier auch die Glasmalerei gefördert (das Museum aus Sibiel – Budenbach – ist das seltenste diesbezügliche Museum aus Europa). Die Winterbräuche aus dieser Gegend sind von besonderer Charm, so dass sie immer mehr Besucher anziehen.
•    “Paltinis” (Hohe Rinne) – ist ein Luftkurort bei 1442 m Höhenlage im Cindrelului – Gebirge, 32 km südwestlich von Sibiu (Hermannstadt). Der Kurort sichert besondere Bedingungen sowohl für Treiben von Wintersport als auch zur Erholung. Die Hohe Rinne war der Lieblingsort zum Aufenthalt für den Philosophen Constantin Noica. Hier befindet sich sowohl sein Gedenkhaus als auch seine Grabstätte (bei der Holzkirche).
•    Ocna Sibiului (Salzburg) (12 km nördlich von Sibiu – Hermannstadt) – berühmt für die hiesigen Salzseen.
•    Cisnadioara (Michelsberg) – Die hiesige Kirche steht seit 1233 auf einem 70 m hohem Berg